Corona

Deutschland befindet sich jetzt seit gut zwei Wochen im Ausnahmezustand und viele von uns sind inzwischen die meiste Zeit zu Hause. Das Leben wurde auf das Notwendigste zurückgeschraubt.

Zeit, ein kleines Resumée zu ziehen.

Wie geht es Euch?

Hat sich in Eurem Leben etwas massiv verändert? Oder lebt Ihr nur etwas eingeschränkter als noch vor ein paar Wochen? Fehlt Euch das schnelle Leben, die vielen Verabredungen, Termine und Verpflichtungen?

Oder tut ein wenig Stille, Ruhe und Raum für die eigenen Gedanken vielleicht inzwischen sogar mal ganz gut? Vielleicht merke wir auch, wer uns jetzt wirklich wichtig ist und wer nicht? Welche Menschen fehlen uns ganz besonders und zu wem halten wir den Kontakt? Und andersherum, welche Menschen zu denen wie sonst viel Kontakt hatten, fehlen uns gerade überhaupt nicht?

Es ist an der Zeit auszusortieren, nicht nur den alten Krempel in der Wohnung oder in unserem Haus, sondern vielleicht auch den Ballast auf der Seele. Falsche Freunde, Streitigkeiten, die nie ausgesprochen wurden –  Menschen, die immer nur von einem genommen, aber nie gegeben haben.  Und auch unsere eigene Haltung sollten wir jetzt überdenken. Auch an unserem Konsumverhalten können wir sicherlich etwas ändern.

Wir sollten wieder anfangen uns darauf zu besinnen, dass

 „Qualität besser ist als Quantität“

Und sehen wir nicht bereits, dass unsere ersten Einschränkungen sogar der Umwelt bereits helfen?

Durch das wesentlich geringere Verkehrsaufkommen und die damit verbundene geringere Umweltverschmutzung sind kurzfristig schon unglaubliche Dinge in der Natur passiert. Das Mittelmeer in Venedig ist wieder klar geworden, weil die Kreuzfahrtsschiffe dort nicht mehr durchpflügen und den Boden hochwirbeln, es sind sogar wieder Fische zu sehen. In den Großstädten wurde das Feinstaubvorkommen massiv reduziert und  in den Millionenstädten sieht man wieder blauen Himmel und keinen Smog mehr.

 Privat kann man nicht mehr von Termin zu Termin zu hetzen. Fitnessstudio, die Kinder zum Sport und zu Freunden bringen, Essen mit den Arbeits-Kollegen, schnell noch ein Glas Wein mit Freunden und dazwischen noch kochen, waschen, putzen…  

Tut uns allen diese Zwangspause nicht auch ein bisschen gut?

Uns bei like a bird beschäftigt natürlich auch besonders der Wandel in der Modewelt. Der Einzelhandel ist geschlossen, die Verkäufe liegen am Boden. Wie können wir damit umgehen?

Hierzu äußert sich unsere Geschäftsführerin Tanja Kliewe-Meyer in einem Interview mit der TM:

Tanja Kliewe-Meyer Founder and CEO

„Das Positivste ist das durch die Corona-Krise mein eigenes Wertesystem und das damit eng verbundene Wertesystem von Like a Bird gestärkt wird, d.h. das es immens wichtig ist das alle Menschen endlich eine nachhaltigere Lebens- und Denkweise bekommen. Das dadurch die Chance besteht Soziales, Ökologisches und Ökonomisches endlich wieder in ein gesundes Verhältnis zueinander zu bringen. Dass die Menschen achtsamer mit ihren Ressourcen und denen unserer Umwelt umgehen. Das die Zeiten der Verschwendung von Konsumgütern und damit verbundenen Verschwendung ökologischer Ressourcen vorbei ist. Das unsere Branche sich neu erfinden wird denn: `jedem neuen Anfang liegt ein Zauber inne der uns beschützt und der uns hilft zu leben.` (Hermann Hesse)“

In ein paar Wochen hat die Welt (hoffentlich) wieder an ´neuer, noch nie dagewesener bewusster´ Fahrt aufgenommen und dann ist die kurzfristige Erholung, die unsere Erde gerade erlebt ´vielleicht´ wieder Geschichte – und auch wir werden wieder ´ein Stück weit´ unser altes Leben weiterführen.

ABER

Vielleicht schaffen wir es ja auch aus dieser schlimmen Krise NACHHALTIG etwas Positives mitzunehmen und in Zukunft unser Leben bewusster zu führen als vor Corona.

Wir wünschen uns dies auf jeden Fall für uns Menschen und unsere Umwelt von ganzem Herzen!

❤️

Maike Steckling, Online-Marketing

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